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Lernenonline: Probleme

Was geht und was nicht

In den Tagen und Stunden vor der Schulschließung am 17.3.2020 waren viele BehördenmitarbeiterInnen, SchulleiterInnen, IT-Verantwortliche und LehrerInnen rund um die Uhr darin bemüht, die technischen und administrativen Voraussetzungen für die Weiterführung des Lernens ohne Präsenzunterricht zu schaffen. Dass am 16.3. noch nicht alles rund lief, lag oft an der massiven Überlast, mit der Hardware und Verbindungen zu kämpfen hatten.

Dabei sind nicht nur die öffentlichen Systeme wie Homepages der Behörden, des Ministeriums und der Schulen "in die Knie" gegangen, sondern auch viele kommerzielle Lösungen hatten mit Schwierigkeiten zu kämpfen.

Einige Beispiele:

  • BelWue/Moodle: Die Server waren teilweise gar nicht zu erreichen, und falls doch, war die Datenübermittlung extrem träge
  • km-bw.de: Teilweise nicht erreichbar, weil die pure Anzahl der Aufrufe gerade vor dem Beschluss der schulschließung explodierte
  • padlet.com: Von vielen Lehrerinnen und Lehrern seit langem favorisiert, jetzt weltweit besonders nachgefragt. Und daher auch hier teilweise "traffic jam"
  • Web Untis: Auch dieses professionelle system kam teilweise mit dem Ansturm nicht mehr klar

Dies sind nur einige der Beispiele, die uns in den letzten Stunden aufgefallen sind. Bisher haben unseres Wissens die Medienplattformen der Medienzentren, EduPool und SESAM, durchgehalten.

Doch falls es zu Ausfällen kommen sollte, bitte nicht verzagen: Sollte ein Dienst einmal nicht erreichbar sein, versuchen Sie es öfter, auch zu unterschiedlichen Zeiten! Die Anbieter, ob öffentlich-rechtliche oder private, arbeiten unter Hochdruck daran, die Bandbreite zu erhöhen. Dies ist insbesondere im Bereich Schule mit teilweise sensiblen Daten nicht so einfach, da z.B. schnelle Amazon-Server keine Option sind.