Lernen online: Videokonferenz-Sicherheit

"Bombing" vermeiden

In den letzten Tagen kam es bundesweit vermehrt zu sogenannten "Bombing"-Attacken in Videokonferenzen. Dabei haben sich Fremde Personen unbefugt zu einer Videokonferenz "hinzugeschaltet" und teilweise mit unflätigen Bemerkungen bis hin zu Bild- und Videoeinspielungen den Online-Unterricht gesprengt. davon sind alle Videokonferenz-Systeme betroffen, auch Jitsi-Meet, fast immer ist es jedoch vermeidbar, wenn die Sicherheitshinweise berücksichtigt werden.

Ein unberechtigter Zutritt ist nur möglich, wenn fremde Personen die Zugangsdaten (möglicherweise sogar die Administratoren-Daten) erhalten - oder erraten können. Wir weisen daher nochmals darauf hin, dass auch gemäß unserer Nutzungsbedingungen die Daten, die Sie von uns erhalten haben keinesfalls in fremde Hände geraten dürfen. Außerdem ist es wichtig, dass Sie

  • einen Namen wählen, der nicht einfach zu erraten ist (Klasse6 gibt es viele....) und
  • entweder für jede Konferenz ein Passwort setzen, sofort nachdem Sie den Konferenzraum geöffnet haben. (Rechts unten das orangene Schild anklicken, dort im Untermenü einstellen)
  • oder den Lobby-Modus einschalten. Dann Können Sie als Moderator Ihre Teilnehmer, die ihren Namen angeben müssen, zur Konferenz zulassen. (auch hinter dem Schild verborgen)

Im Lobbymodus gilt es noch zu beachten: Bitte vergeben Sie, nachdem alle SuS "an Bord" sind, zusätzlich ein (geheimes) Konferenz-Passwort. Damit ist sichergestellt, dass Sie, falls Sie aufgrund schlechter Verbindung aus der Konferenz fliegen, wieder Zutritt bekommen. (Denn der Moderator, der Sie einlassen könnte, ist ja dann nicht mehr drin.

Weil Jitsi aus Datenschutzgründen keinerlei Daten speichert oder gar sammelt, ist es im Nachhinein nicht möglich, zu ermitteln, von welcher Adresse aus ein solcher Angriff erfolgt ist. Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihr Zugang "gehackt" oder weitergegeben wurde, melden Sie sich bei uns, Sie erhalten dann neue Zugangsdaten.

Weiter Infos: