Lernen online: Jitsi App der Medienzentren

Konferenz App!

Seit Mai 2020 steht den Schulen im Kreis zusätzlich zur datenschutzfreundlichen Jitsi-Installation auf Servern des Medienzentrums auch eine spezielle App des Kreismedienzentrums zur Verfügung. Anders als die Standard-App "Jitsi Meet" beinhaltet die App "Medienzentrum Klassenraum" keine Fremdelemente wie "Google Analytics", was den Datenschützern schon lange ein Dorn im Auge war.

Nach dem Download der App werden die Nutzer einmalig nach ihrem Landkreis gefragt, den sie über eine Drop-Down-Liste auswählen können. Die URL des zuständigen Medienzentrums wird damit als Standard-URL in der App festgelegt.Hier kommen Sie direkt zu den (kostenlosen) Downloads:

Lernen Online - Etherpad für kollaborative Textarbeit

KMZ-Pad

Unter der Adresse pad.kmz-tbb.de können Sie ab sofort zur kollaborativen Textarbeit mit Ihren Schülern unser KMZ-Pad nutzen. Arbeiten Sie gemeinsam mit Ihren Schülern an Textdokumenten, führen Sie gemeinsam Protokoll oder, oder, oder… Jedes KMZ-Pad erhält eine eindeutige URL und jeder, der diese kennt, kann auf dem EtherPad arbeiten, mit beliebig vielen anderen Autoren, in Echtzeit.

Die entstandenen Texte können ganz einfach als PDF, Worddokument, HTML-Seite und in andere Formaten exportiert werden.

Lernen online: Datenschutz

Alles recht?

Besonders seit Beginn der Schulschließungen versuchen viele Schulen, einen Teil des Unterrichts digital und online anzubieten. Dabei geht es von der Bereitstellung von Medien und (interaktivem) Arbeitsmaterial bis hin zu ausdruckbaren Arbeitsblättern und Videokonferenzen. Technisch wird dies sehr unterschiedlich umgesetzt. Und datenschutzrechtlich bestehen in vielen Fällen noch Zweifel an der Zulässigkeit. Zuletzt wurde das beispielsweise hier kritisiert.

Klar ist, dass Lehrerinnen und Lehrer die Lösungen nutzen dürfen, die ihnen vom Land bereitgestellt werden. Hier können sie sicher sein, dass alle Fragen zum Datenschutz geklärt wurden, bevor eine Freigabe erfolgte. Dies sind zur Zeit (7/2020):

Lernen online: Videokonferenzen

Videochat statt Klassenzimmer

Schrittweise werden die Schulen wieder geöffnet, die seit Mitte März teilweise geschlossen werden mussten. Dennoch ist es dringend nötig, sich einige Dinge für Zeiten, in denen kein Präsenzunterricht gehalten werden kann, zu überlegen. Neben der Neukoordination von Prüfungsterminen ist sicher auch die Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern im Fokus, zumal eine Schließung auch länger als zwei Wochen andauern könnte. Die Fränkischen Nachrichten berichten in ihrer Ausgabe vom 13.3. über das Lernarrangement am Matthias-Grünewald-Gymnasium in Tauberbischofsheim. Das Bild zeigt den Medienpädagogische Berater am KMZ, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, zusammen mit seinem Kollegen Uli Feuerstein beim Literatur-Workshop am heimischen Küchentisch.
Was sollte beim "Homeschooling" beachtet werden?

Lernen online: Jitsi

Videokonferenzen sicher

Schulen im Main-Tauber-Kreis können ab sofort über das auf einem deutschen Server gehostete Open Source Konferenztool Jitsi rechtssicher kommunizieren.

Nach einigen Wochen Erfahrung mit unterschiedlichen Tools (siehe dieser Artikel) und ausgiebigen Tests und Vergleichen (siehe unser Padlet) haben wir uns entschlossen, für Schulen im Kreis eigene Server (mittlerweile 15 Server) aufzusetzen und damit den Zweifeln an der Rechtssicherheit von Werkzeugen wie Skype, Zoom, Teams usw. wirkungsvoll zu begegnen. Über die Seite jitsi.kmz-tbb.de erreichen Sie diese neue Plattform.